Geistlicher Impuls

Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint schon jetzt.
1. Johannes 2,8b

Es ist Winterzeit. Viele gehen morgens im Dunkeln zur Schule und zur Arbeit und manche kommen erst im Dunkeln wieder nach Hause.

Finsternis ist eine Wirklichkeit in unserem Leben. Da gibt es dunkle Momente angefüllt mit Sorgen und Ängsten, da gibt es die Finsternis von zerbrochenen Beziehungen in Familie und Gemeinde. Da leben Christen unterdrückt und verfolgt. Das alles ist Wirklichkeit und genau dagegen steht die Botschaft in der Advents- und Weihnachtszeit. Das wahre Licht scheint schon jetzt. Das ist aber nicht irgendein Licht, sondern dieses Licht hat einen Namen: Jesus Christus. Er ist in diese Welt als Erlöser gekommen. Er beleuchtet unser Leben.

In diesen Wochen ist auch Lübeck voller strahlender Lichter und wir nennen uns die Weihnachtsstadt des Nordens. Mag sein. Aber eins ist mir klar: alle Lichter und Kerzen sind für mich persönlich ein Hinweis auf das eine Licht, unseren Heiland Jesus Christus und die Hoffnung, dass dieses Licht in unser Leben hineinleuchtet.

Manches muss vielleicht ausgeleuchtet werden, weil es schlecht und gefährlich ist und dann ist da das Licht des Evangeliums, weil Jesus Schuld vergibt dem, der ihn darum bittet.

„Drum Jesu, schöne Weihnachtssonne, bestrahle mich mit deiner Gunst; dein Licht sei meine Weihnachtswonne und lehre mich die Weihnachtskunst, wie ich im Lichte wandeln soll und sei des Weihnachtsglanzes voll.“
(Gemeinschafts-Liederbuch Nr. 47, Str. 5)

Ihr Michael Lohrer

Herrnhuter Losungen

Montag, 17. Dezember 2018
Ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten.
Jesus spricht: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!