Geistlicher Impuls

Welchen Jubel, welche Freude bringt die liebe Weihnachtszeit.

Dieses Weihnachtslied des Methodistenpredigers Ernst Gebhardt
gehört nicht zu den Welthits wie Stille Nacht und Jingle Bells, aber
zum Repertoire in vielen christlichen Familien in Deutschland. In
diesem Lied geht es um Weihnachten und um das Licht.

Wieder strahlt im Glanz der Kerzen funkelnd uns der Weihnachtsbaum
und es fassen unsre Herzen all‘ die Herrlichkeiten
kaum.

Da fällt uns natürlich die kindliche Freude am Weihnachtsabend
ein, aber es ist noch mehr. Es ist das Licht, das diese Zeit so
besonders macht. Lübeck macht mit seinem Lichterglanz seinem
Namen als Weihnachtsstadt des Nordens alle Ehre. Zwei Monate
erstrahlt die ganze Stadt im Licht. Natürlich hat das alles auch mit
Kommerz zu tun, und doch sind die vielen Lichter ein Hinweis auf
das eine Licht der Welt: Jesus Christus. So einzigartig und schön der
weihnachtliche Lichterglanz ist, es wird einmal vorbei sein.

Doch nur kurz sind solche Freuden, bald verlöscht der Kerzen
Licht. Jesus kann allein bereiten, Freuden die vergehen nicht.

Der Verfasser des Liedes bleibt nicht bei den Äußerlichkeiten hängen,
sondern kommt zum Wesentlichen. Wenn alle Lichter verloschen
sind, ist Jesus da und bleibt. Um ihn geht es, sein Licht macht
unser Leben wirklich hell. Viele wissen das nicht, aber wissen und
leben wir es? Das wäre doch schon mal ein Hoffnungsschimmer für
diese Stadt: Christen, die Jesus als Licht der Welt erkannt haben
und bekennen. Das wäre toll, wenn viele Menschen in den Refrain
des Liedes einstimmen könnten:

Ehr sei Gott, so lasst erschallen, und Fried auf Erden, Menschen
Wohlgefallen! Euch ist ja der Heiland geboren, der Herr in der
Davidsstadt.

Ich wünsche allen eine gesegnete Advents-, Weihnachts- und Epiphanias-
Zeit. Das geht dann bis zum 2. Februar. Jesus ist das Licht
der Welt.

Ihr Michael Lohrer

Herrnhuter Losungen

Dienstag, 28. Januar 2020
Siehe, wenn Gott zerbricht, so hilft kein Bauen; wenn er jemand einschließt, kann niemand aufmachen.
Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, und der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann.